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Das Wasserfall Modell
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Das Wasserfall Modell entspricht einer ablauforientierten

Softwareentwicklung, bei der jede Softwareentwicklungsphase möglichst vollständig bearbeitet und abgeschlossen wird, bevor die nächste Phase beginnt. Der Nachteil einer solchen Vorgehensweise besteht darin, dass schon in frühen Stadien der ablauforientierten Softwareentwicklung der Fehlererkennung und –beseitigung eine große Bedeutung zukommt, da diese sich später zu großen Schäden aufsummieren können. Die Form einer stringent linearen Abfolge ist in diesem Zusammenhang unzutreffend, da während der Entwicklung in Problemfällen in die vorherige Phase zurückgesprungen wird. Boehm erweitert später sein Modell insofern, dass er die Rückkehr zur vorigen Zyklusphase ermöglicht. Diese Erweiterung macht das Modell im strengen Sinne aber nicht iterativ, da die Phasen weiterhin linear durchlaufen werden und nur bei Störungen die vorhergehende Phase erneut aufgesucht werden kann.

 

Übertragen auf die Anforderungen, die ein PDM-Entwicklungsprojekt mit deutlich ausgeprägtem Erweiterungsprogrammierungsanteil mit sich bringt, ist bei Einsatz dieses Modells die Gefahr gegeben, dass die Implementierungszeit zu lang wird und das Projekt somit den Kostenrahmen sprengt, bzw. im PDM-Projektstillstand verharrt. Auch bei rein sequentiellem Vorgehen besteht die Gefahr, dass sich eingangs ermittelte Sollprozesse und Umgebungsbedingungen bereits während der Implementierung derart stark ändern, dass das Software-Ergebnis dem eigentlichen Ziel stets interherhinkt. Die in modernen PDM-Systemen integrierten Entwicklungsumgebungen erlauben jedoch, wenn durchgängig über alle drei Ebenen realisiert, die Unterstützung von schnellen Durchläufen des skizzierten Ablaufs an definierten repräsentativen Teilumfängen, wodurch eine frühzeitige Verifizierung erfolgen kann.



Weitergehende Informationen finden Sie in folgenden Quellen
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Boehm, B. W.: Software Engineering Economics


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